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Kirche vergibt günstige Kredite

Nicht nur Kommunen und Arbeitgeber, sondern auch die Kirche fördert die Bildung von Wohneigentum. Sie unterstützen die Vermögensbildung für Wohneigentum mit der Vergabe von Grundstücken im Erbbaurecht und gewähren Baudarlehen bzw. Baukostenzuschüsse. Weiterhin gibt es eine Art Eigenheimzulage von kirchlichen Siedlungswerken.

Höhe der Förderung
Derzeit vergeben die Siedlungswerke der katholischen Diözesen Münster, Paderborn, Essen, Hildesheim, Köln, Dresden-Meißen und Rottenburg-Stuttgart Darlehen oder Zuschüsse an Familien. Die Höhe des zinslosen Darlehens für eine Familie mit 2 Kindern, beträgt um die 10.000 Euro. Durch weitere Kinder, welche während der Darlehenslaufzeit geboren werden, kann der Kreditrahmen erhöht werden. Insgesamt unterstützen 40 von 50 Landeskirchen und Diözesen den Eigentumserwerb von Familien.

Kauf von Erbbaurechten
Eine weitere Möglichkeit ist die Vergabe von Erbbaurechten. Die meisten Kirchengemeinden und Stiftungen verfügen über Grundbesitz, welches nicht verkauft werden darf. Jedoch können Sie es über einen längeren Zeitraum verpachten. Oft werden Pachtverträge von 99 Jahren vereinbart. Die Erbbauzinsen sind in der Regel deutlich niedriger, als die Hypothekenzinsen für Baudarlehen. Ein Vergleich mit den Angeboten von Kommune und Arbeitgeber ist in jedem Fall sinnvoll.

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