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Ratgeber für Studenten – Vorteile und Tricks für die Ausbildung

hörsaal universitätDas neue Semester hat begonnen. An deutschen Hochschulen sind etwa 1,9 Mio. Studenten immatrikuliert, davon sind ca. 300.000 Erstsemester. Für Studenten fallen je nach Bundesland Studiengebühren an, die für viele zum Problem werden. Um das Studentenleben und eventuelle Studiengebühren finanzieren zu können, haben wir ein paar Tips zusammengestellt.

  • Girokonto. Es gibt kostenlose und verzinste Girokonten für Studenten. Die höchsten Zinsen unter den kostenlosen Girokonten bietet derzeit die DKB Bank an.
  • Geld von den Eltern. Nach der Studienordnung sind die Eltern verpflichtet Ihren Kindern mindestens bis zum Ende der Regelstudienzeit Unterhalt zu zahlen.
  • Bafög. Sind die Eltern nicht in der Lage das Studium zu finanzieren, kann Ausbildungshilfe beantragt werden. Die Höhe der Unterstützung wird aus dem persönlichen Bedarf ermittelt. Die maximale Förderung liegt derzeit bei 643 €.
    Offizielle Seite: www.bafoeg.bmbf.de
  • Job. Empfänger von Bafög dürfen höchstens 400€ im Monat dazu verdienen. Unter diesem Betrag wird die Förderung nicht verringert, auch werden keine Sozialabgaben fällig.
  • Ferienjobs. Wenn der Arbeitgeber die Pauschalsteuer umlegt, lohnt sich eine Lohnsteuerkarte.
  • Pflichtpraktikum. Für studienpflichtige Praktika, werden keine Steuern erhoben.
  • Stipendium. Geldgeber können auch Stiftungen, Parteien, Kirchen oder Organisationen sein. Eine Übersicht finden Sie unter dieser Adresse www.stiftungsindex.de
  • Kindergeld. Studenten die nicht bei Ihren Eltern wohnen, sind berechtigt das Kindergeld zu erhalten. Kindergeld kann bis zum 25. Lebensjahr beansprucht werden. Derzeitig beträgt die Höhe 154 € im Monat.
  • Kredite für Studenten. Die wohl schlechteste Lösung der finanziellen Probleme ist ein Kredit. Erst wenn keine anderen Möglichkeiten der Geldbeschaffung gefunden werden, sollte auf diese Variante zurückgegriffen werden. Die DKB Bank bietet derzeit die günstigsten Zinsen(4,8 % eff.) für Studentenkredite an.
  • Rundfunk- und Fernsehgebühren. Studierende können sich in „Härtefällen“ von diesen Gebühren befreien lassen. Bafög-Empfänger können von vornherein mit einer Meldung bei der GEZ kostenlos empfangen.
  • Telefon. Die Telekom bietet einkommensschwachen Studenten den „Telefon-Sozialtarif“ an. Mit dem Tarif sind Gutschriften von 6,94 im Monat möglich (nur Gesprächsgebühren).
  • Rabatt und Ermäßigung. Den Studentenausweis sollte jeder Student immer bei sich haben. Viele Firmen und Gesellschaften bieten Vergünstigungen für Studenten an. Ob Flüge, Unterkünfte, Bahnkarte, Theater, Kino, Freizeitbäder, Ausstellungen, Clubs, Zeitungen und Zeitschriften, in vielen Lebenslagen werden Studenten finanziell unterstützt.
  • Krankenversicherung. Sind Studenten nicht bei Ihren Eltern versichert, müssen Sie sich privat Versichern
  • Hausratversicherung. Prüfen Sie genau welche Versicherung nötig, und welche überflüssig ist. Eine Hausratversicherung lohnt sich nur, wenn wertvolle Gegenstände (Elektrogeräte, teure Möbel) vorhanden sind.
  • KFZ Versicherung. Haben Studenten ihren Führerschein noch keine 3 Jahre, sollte eine Autoversicherung über die Eltern als Zweitwagen laufen. Der Beitragssatz vermindert sich in der Regel von 230% auf 140%.
  • Private Haftpflichtversicherung. Diese Art der Absicherung sollte jeder besitzen, sie gehört zu den wichtigsten Versicherungen. Für die erste Ausbildung sind Kinder auch in volljährigem Alter bei Ihren Eltern mitversichert. Wurde vor dem Studium ein Beruf ausgeübt, gilt das nicht mehr. Es ist ratsam sich bei der Versicherung der Eltern über den Stand zu informieren und sich gegebenenfalls selbst zu versichern. Auch ohne Trauschein kann man sich mit seinem Lebenspartner zusammen versichern.
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