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Wohn-Riester - Förderung für das Eigenheim

Haus RiesterWohn-Riester – Förderung für das Eigenheim

Die Wohnriester-Förderung ist im Grunde ein normaler Immobilienkredit mit Zins und Tilgung. Auch die Konditionen ähneln sich den altbekannten Angeboten. Der Unterschied liegt in der Tilgung und den einhergehenden Zulagen und Steuervorteilen vom Staat. Die Bedingung ist, dass das Gebäude oder das Eigenheim erst nach 2007 gekauft oder gebaut wurde und das Darlehen bis zum 68. Lebensjahr zurückgezahlt wird. Nur der Nutzer des Eigenheims ist berechtigt einen Antrag auf Wohnriester zu stellen. 

Nur wenige Anbieter
Ein Problem stellt die Angebotsseite dar. Nicht einmal ein Dutzend Gesellschaften bieten die neue Form der Förderung an. Einige lehnen diese Art von Produkt grundlegend ab, andere streben die Einführung für das laufende Jahr an. Finanztest hat 6 Angebote miteinander verglichen und fällt insgesamt ein positives Urteil. Die geförderte Geldmenge beträgt nach deren Rechnung 12.000 bis 50.000 €, Gewinner(bundesweit) war die das Produkt der Allianz mit 4,5 %. Schlussendlich sollte beachtet werden, dass der angebotene Zins nicht über dem liegt, der ohne Förderung verlangt wird.

Nachteile von Wohn-Riester
Einer Studie zufolge ist die Förderung für 58% der Deutschen sinnvoll und vorteilhaft. Das entnommene Kapital muss erstens bis zu Rente zurückgezahlt sein und wird zweitens bei Rentenausschüttung voll besteuert. Der Verkauf der Immobilie wird durch den Wohn-Riester Vertrag schwierig. Für einen Verkauf des Objekts in den ersten zehn Jahren nach Rentenbeginn sieht das Eigenheimrentengesetz eine Strafsteuer vor. Nicht betroffen sind Personen, welche nach Verkauf Ihres Eigenheims innerhalb von 4 Jahren ein neues Objekt kaufen und das ursprüngliche Heim ersetzen. Im Falle der Strafsteuer, verlangt das Gesetz den 1,5fachen steuerlichen Beitrag.

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